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Wie ich angefangen habe mein Leben zu verändern

(Zuletzt überarbeitet am 18.02.2024)

Es war ein schleichender Prozess. Erst habe ich das gar nicht bemerkt, doch irgendwann ist mir klar geworden: Ich verändere mein Leben.

In diesem Artikel nehme ich dich mit und erkläre dir, wie das alles angefangen hat, welche Schritte ich gegangen bin und Entscheidungen ich bisher unterwegs getroffen habe.

Kannte ich meinen Weg schon immer?

Ich wünschte, ich könnte dir sagen, dass ich schon immer wusste, was ich machen will, dass mein Weg immer klar war und ich nur noch die richtigen Schritte gehen musste, um hierher zu gelangen und diesem Weg immer weiter zu folgen.

Ich wünschte, ich könnte dir zumindest sagen, dass ich eines Morgens in der näheren Vergangenheit aufgewacht bin und dann ganz klar war, wohin mein Weg mich führt, was mein Ziel ist und welche nächsten Schritte ich gehen will.
Tut mir leid, wenn ich dich enttäuschen muss. So war und ist es ganz und gar nicht.

Täglich richte ich meinen Kompass neu aus in die ungefähre Richtung, in der ich vermute, dass meine nächsten Schritte mich führen sollten. Und über den Tag verteilt gilt es den Kurs vorerst zu halten, ab und zu Felsen zu umschiffen und manchmal sogar den Kurs komplett zu ändern, wenn sich ein Unwetter am Horizont abzeichnet oder sich die Windrichtung geändert hat.

Und was heißt das nun konkret?

Ich bin ausgebildete Kauffrau und arbeite in Teilzeit als „Schreibtischtäterin“. Und auch wenn ich meinen Job immer noch als durchaus sinnvoll erachte, ich mit sehr netten Kolleg*innen zusammenarbeite und die meiste Arbeit mich wirklich Spaß macht, fühlte ich immer wieder und immer stärker, dass ich meinem Tun eine neue Richtung und neuen Sinn geben wollte, ja sogar geben musste. Ich habe mich immer öfter gefragt, welchen anderen Weg für mich geben könnte und nach und nach entstand in mir eine Vorstellung davon.

Dann habe ich angefangen passende Bücher und Artikel zu lesen. Ich habe angefangen mich mit mir, meinen Ecken und Kanten, aber auch meinen positiven Seiten auseinanderzusetzen und wollte bzw. will diese nach und nach bearbeiten und weiterentwickeln. Wie sich herausstellt, ist dies eine Reise, auf der der Weg das Ziel ist, aber das ist für mich auch das schöne und reizvolle daran.

Es sagt sich so leicht: „Ich verändere mein Leben“, aber was heißt das denn wirklich? Zusätzlich zum vielen Lesen habe ich diverse (Online)Kurse belegt und recherchiert, welche Möglichkeiten zur (beruflichen) Veränderung ich habe. Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto klarer wurde mir, dass ich mit Menschen, die an sich oder ihrem Tun zweifeln und die sich wieder mehr Klarheit in ihrem Leben wünschen, zusammenarbeiten möchte. Denn ich weiß, wie das ist, wie es sich anfühlt, plötzlich zu erkennen, dass es dort draußen, noch mehr gibt. Unendlich viele Möglichkeiten, wenn man sich erlaubt sie zu erdenken und zu erträumen, und dass das, was aktuell im Leben ist, nicht alles gewesen sein muss. Ein Wunsch nach mehr…

Welche neuen Wege soll ich gehen?

Mehr durch Zufall habe ich das Berufsbild Heilpraktiker*in für Psychotherapie entdeckt und war (fast) sofort verliebt. Warum? Also, es war so…

Ein kurzer Rückblick: Während meiner Abiturzeit habe ich von einem Psychologiestudium plus therapeutische Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin geträumt, aber aus verschiedenen Gründen ist es damals nichts geworden. Ich habe eben aus Vernunft und geringer Risikobereitschaft eine kaufmännische Ausbildung gemacht (weil „man das so macht“, „Dann hast du etwas Vernünftiges gelernt, was man immer gut gebrauchen kann.“ – … und irgendwie stimmt es ja auch. Es war nicht reine Zeitverschwendung. 😉 ) und die eine oder andere Fortbildung in diesem Zusammenhang. Lange Zeit war der therapeutische Traum für mich ausgeträumt.

Letztlich bin ich jedoch froh, dass ich damals den Weg in die „klassische“ Psychotherapie nicht eingeschlagen habe. Aus heutiger Sicht empfinde ich meine aktuelle Freiheit, ein geeignetes Therapieverfahren zusammen mit meinen Klient*innen zu wählen und ohne aufwendige Antragsverfahren und ohne lange Wartezeiten direkt starten zu können, als Entlastung und Bereicherung – sowohl für meine Klient*innen als auch für mich.

Vor ziemlich genau einem Jahr hat sich das alles geändert. Ich habe im Internet recherchiert, mit einigen Leuten telefoniert und mir viele Gedanken gemacht. Und irgendwann war mir endlich klar, dass ich nicht widerstehen konnte oder anders gesagt: Ich habe wirklich angefangen, mein Leben zu ändern.

Im November 2021 habe ich mich für den Lehrgang angemeldet, der mich auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vorbereiten soll. Und im Februar 2022 ging es endlich los!

In der Zwischenzeit habe ich einige kleinere Seminare belegt, die mich interessiert haben. Besonders gefallen hat mir die Lösungsorientierte Kurzzeitberatung/-therapie nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. In Kürze werde ich weitere Seminare besuchen, aber ich habe noch nicht abschließend entschieden, welche genau es sein werden. Zu diesen und weiteren Themen plane ich ausführliche Blogartikel, die ich in der nächsten Zeit nach und nach veröffentlichen werde.

Warum tue ich mir das alles an?

Ich erhoffe mir aus meiner Weiterentwicklung und den Lehrgängen und Ausbildungen, die ich besuche und die noch folgen, mehr Leben – für dich, für mich und für so viele Menschen, wie ich nur erreichen kann. Und zwar nicht nur ein beliebiges, wahlloses Leben. Es soll das eine wunderbare Leben sein, das wir alle uns erträumen und täglich erfüllt leben möchten. Unsere Leben sollen nicht nur in der Freizeit, nicht nur am Wochenende, nicht nur im Urlaub, sondern an jedem einzelnen Tag wundervoll sein. Ich möchte daher täglich dazu beitragen, unsere Leben entspannt(er), bunt(er), interessant(er), erfüllt(er), lebenswert(er) … zu machen.

Fällt mir das leicht? Nein.
Zweifle ich unterwegs manchmal? Ja, klar.
Denke ich, dass es sich lohnt? Auf jeden Fall!

Und warum ist mir das so wichtig?

Ich wünsche mir für dich – und uns alle -, dass wir gemeinsam unseren persönlichen Traum suchen, finden, entwickeln und ermöglichen. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam die jeweils persönlich richtigen Schritte gehen und ich wünsche mir, dass wir alle Menschen, mit denen wir in Kontakt kommen, zufriedener, glücklicher und lebendiger zurücklassen, als bei unserer ersten Begegnung. Wenn wir das auch nur ein kleines Stück weit schaffen, erfüllt sich mein Traum von einer von Leichtigkeit und Lebendigkeit erfüllten Welt. Und wer weiß? Vielleicht verändern wir damit ein Leben…

Und wer und was bin ich?

Ich bin

  • Tochter, Freundin, (Ehe)Frau und Mutter…
  • (Hör)Bücherwurm, Serienjunkie (das war mal – jetzt eher Therapie-Lehrvideos), Hobby-Malerin…
  • selbstkritisch, interessiert, wissbegierig, lernbegeistert…
  • Kauffrau, (fast endlich) selbstständig als Beraterin, Coach und (inzwischen) Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • und noch so Vieles mehr…

Aber das alles reicht mir nicht. Ich will immer mehr. Und weil das so ist, lerne ich weiter und habe vor, es mein Leben lang weiter zu tun.

Gehen wir ein Stück zusammen?

Alles das, was ich bereits kann und noch in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren lernen werde, möchte ich dir ab sofort anbieten.

  • Wenn du an einem Punkt bist, an dem du nicht weißt, wohin die Reise für dich gehen kann oder soll…
  • Wenn du an einer Weggabelung stehst und dich gerade für keine Richtung entscheiden magst…
  • Wenn du die Windrichtung momentan nicht allein bestimmen kannst und sich deine Kompassnadel im Kreis zu drehen scheint…

…dann reiche ich dir hier und jetzt meine Hand. Ich biete dir an, ein Stück mit dir zu gehen, bis du dein Ziel wieder klar sehen, deine Windrichtung bestimmen und deine Segel für deine eigene Reise (wieder) selbst setzen kannst. Und vielleicht verändern wir unterwegs auch dein Leben.

Melde dich gerne bei mir. Ich freue mich auf dich.

Lass uns unsere Zeit und Welt mit Licht und Leben füllen.

Und was ich noch los werden möchte…

Bloggen ist ein lang gehegter Wunsch von mir und ich habe ihn mir erfüllt, ebenso die Selbstständigkeit. Ich habe mich lange Zeit nicht getraut, aber jetzt ist beides real und auch wenn ich mich manchmal noch zwicken möchte, weiß ich, dass ich es mir ermöglicht habe. Ich bin sicher, dass ich damit für dich, für mich und viele Menschen dort draußen einige Veränderung bewirken kann.

Und ich möchte allen danken, die mich bis hierher begleitet und unterstützt haben, allen voran meiner Familie und meinem Lernpartner*innen (die inzwischen treue und teure Freund*innen geworden sind), aber auch allen, die immer an mich geglaubt haben. Von ganzem Herzen: Vielen, vielen Dank!!!

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder schreib mir eine E-Mail an (lidija@lidijatesche.de), falls du Fragen, (Themen)Wünsche, Anregungen oder Kritik an und für mich hast.

Ich freue mich sehr von dir zu lesen.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Daniela

    Liebe Lidija!
    Wow, herzlichen Glückwunsch zu Deiner Homepage und zu deinem ersten Blogartikel! Ich habe gesehen, der zweite Artikel ist auch schon online – großartig!

    Beim Lesen musste ich schmunzeln. Ich wollte auch Psychologie studieren, landete dann aber auch als „Schreibtischtäterin“ in einer Firma. Bei mir durfte ebenfalls mein Verstand entscheiden.

    Dein Artikel ist so sympathisch und ehrlich geschrieben. Ich freue mich schon auf die nächsten Artikel! Viel Freude beim Bloggen!
    Alles Liebe, Dani

    1. Lidija Tesche

      Liebe Dani,
      vielen Dank! Ich bin auch sehr glücklich, dass ich es endlich gemacht habe. Und ich habe wirklich viel Freude daran und wünsche mir zwischendurch, dass ich mehr Zeit dafür hätte. Mit der Routine wird sich das sicher auch besser in den Alltag integrieren können.
      Liebe Grüße
      Lidija

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